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Sambia: Beziehungen zu Deutschland

23.04.2019 - Artikel

Politische Beziehungen

Die Bundesrepublik Deutschland unterhält zu Sambia seit dessen Unabhängigkeit am 24. Oktober 1964 diplomatische Beziehungen. Sambia zählt zu den Schwerpunkt-Kooperationsländern der deutschen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit.

Wirtschaftliche Beziehungen

Im Jahr 2017 betrug der Gesamtwert der deutschen Warenimporte aus Sambia 54 Mio. Euro (Quelle: gtai) . Der Gesamtwert der deutschen Exporte nach Sambia betrug 2017 circa 62,1 Mio. Euro (Quelle: gtai). Sambia wird regelmäßig von deutschen Wirtschaftsdelegationen besucht. Deutsche Produkte (v.a. Maschinenbau, Kfz, chemische Produkte, Mess- und Regeltechnik) genießen im Land hohe Wertschätzung und Interesse. Im Wirtschaftsbereich bestehen folgende bilaterale Verträge:

  • Abkommen vom 10.12.1966 über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Investitionen
  • Abkommen vom 30.05.1975 zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
  • Abkommen vom 22.10.1996 über den Luftverkehr

Entwicklungszusammenarbeit

Sambia ist ein Schwerpunkt-Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Für den Zeitraum 2019 – 2020 werden 62,98 Mio. EUR bereitgestellt. Wichtigste Ziele der sambisch-deutschen Zusammenarbeit sind die Armutsbekämpfung, die Weiterentwicklung verantwortungsvoller Regierungsführung und die Verbesserung der sozialen und politischen Rahmenbedingungen.

Schwerpunkte der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit sind:

  • Wasser- und Sanitärversorgung
  • Verantwortungsvolle Regierungsführung mit den Förderkomponenten Dezentralisierung und lokale Regierungsführung, Bürgerbeteiligung an Reformprozessen und Armutsminderung sowie Verbesserung des öffentlichen Finanzwesens und der Rechenschaftspflicht von Regierung und Parlament
  • Entwicklung der Landwirtschaft
  • Energieversorgung
  • Schutz der Biodiversität

Querschnittsthemen der Zusammenarbeit in allen Schwerpunkten sind Menschenrechtsschutz, Geschlechtergerechtigkeit (Gender), Prävention und Bekämpfung von HIV/AIDS sowie Umwelt- und Ressourcenschutz.

Darüber hinaus unterstützt die Bundesregierung die Arbeit mehrerer deutscher Nichtregierungsorganisationen sowie privatwirtschaftlicher Akteure (z.B. Handwerkskammern) in Sambia. Die Friedrich-Ebert-Stiftung führt über ein Büro in Lusaka gesellschaftspolitische Maßnahmen in Sambia durch.

Kulturelle Beziehungen

Die Schwerpunkte der kulturpolitischen Zusammenarbeit mit Sambia liegen in folgenden Bereichen:

  • Sport (Kurz- und Langzeittrainer, Gerätespenden, Organisation von Jugendfußballturnieren)
  • Informationsreisen und Fortbildungsmaßnahmen von sambischen Vertretern aus Politik, Kultur und Medien nach bzw. in Deutschland
  • Unterstützung sambischer Künstler

Hinweis:
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

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