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Sambia: Beziehungen zu Deutschland

19.02.2020 - Artikel

Die Bundesrepublik Deutschland unterhält zu Sambia seit dessen Unabhängigkeit am 24. Oktober 1964 diplomatische Beziehungen.

Im Jahr 2017 betrug der Gesamtwert der deutschen Warenimporte aus Sambia  54 Mio. Euro (Quelle: gtai). Der Gesamtwert der deutschen Exporte nach Sambia betrug 2017 circa 62,1 Mio.  Euro. Sambia wird regelmäßig von deutschen Wirtschaftsdelegationen besucht. Deutsche Produkte (v.a. Maschinenbau, Kfz, chemische Produkte, Mess- und Regeltechnik) genießen im Land hohe Wertschätzung und Interesse.

Sambia ist ein Schwerpunkt-Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Für den Zeitraum 2019 – 2020 werden 62,98 Millionen Euro bereitgestellt. Wichtigste Ziele der sambisch-deutschen Zusammenarbeit sind die Armutsbekämpfung, die Weiterentwicklung verantwortungsvoller Regierungsführung und die Verbesserung der sozialen und politischen Rahmenbedingungen. Querschnittsthemen der Zusammenarbeit in allen Schwerpunkten sind Menschenrechtsschutz, Geschlechtergerechtigkeit (Gender), Prävention und Bekämpfung von HIV/AIDS sowie Umwelt- und Ressourcenschutz.

Darüber hinaus unterstützt die Bundesregierung die Arbeit mehrerer deutscher Nichtregierungsorganisationen sowie privatwirtschaftlicher Akteure in Sambia. Die Friedrich-Ebert-Stiftung führt über ein Büro in Lusaka gesellschaftspolitische Maßnahmen in Sambia durch.

Die Schwerpunkte der kulturpolitischen Zusammenarbeit mit Sambia liegen in den Bereichen Sport (Kurz- und Langzeittrainer, Gerätespenden, Organisation von Jugendfußballturnieren), Informationsreisen und Fortbildungsmaßnahmen von sambischen Vertretern aus Politik, Kultur und Medien nach bzw. in Deutschland.

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