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Kleinstprojektförderung der Botschaft Lusaka

Twalumba Women's Club

Der Twalumba Women's Club baute mit Hilfe der Kleinstprojektförderung einen Clubraum und schaffte Nähmaschinen an., © Deutsche Botschaft Lusaka

10.05.2018 - Artikel

Der Fond für Kleinstprojektfürderung der Deutschen Botschaft in Lusaka wurde im Rahmen der technischen Zusammenarbeit eingerichtet und bietet für sambische Nichtregierungs- organisationen und Selbsthilfegruppen die Möglichkeit, kleinere Projekte mit entwicklungspolitischer Zielsetzung durchzuführen.

Bessere Wasserversorgung für das St. Luke’s Mission Hospital

Im Rahmen der Kleinstprojektförderung der Botschaft Lusaka konnte mit der Bohrung eines Brunnens sowie der Installation einer Solarpumpe und eines Wassertanks die Wasserversorgung für das St. Luke’s Krankenhaus  gesichert werden.

St. Luke's Mission Hospital


Neue Maschinen für die Werkstatt von Apters

Im Rahmen der Kleinstprojektförderung hat die Deutsche Botschaft Lusaka neue Maschinen zur Herstellung von Hilfsmitteln für Kinder mit körperlicher Behinderung für die Werkstatt der sambischen Nichtregierungsorganisation Apters (Appropiate Paper Technology) finanziert.

Apters besteht seit 1990 und wurde von Kenneth Habaalu ins Leben gerufen. Habaalu, selbst körperlich beeinträchtigt, hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern mit körperlicher Behinderung durch die Bereitstellung von Hilfsmitteln zu unterstützen. Apters arbeitet nachhaltig und verwendet ausschließlich Altpapier, um aus Pappmaschee z.B. spezielle Stühle und Tische für die Kinder herzustellen. In der Werkstatt auf dem University Teaching Hospital in Lusaka sind Menschen angestellt, die ebenfalls körperliche Beeinträchtigungen haben.
Die Nachfrage nach speziellen Hilfsmitteln für behinderte Kinder in Sambia ist so groß geworden, dass die vorhandenen Maschinen nicht mehr ausgereicht haben, um dem Bedarf gerecht zu werden, da auch die Bestellungen nicht mehr nur aus Lusaka, sondern aus ganz Sambia eingehen.
Menschen mit körperlicher Behinderung zählen zu den am stärksten benachteiligten Gruppen in Sambia und erfahren oftmals Mehrfachdiskriminierung. Durch Immobilität bleiben sie häufig vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen oder gar versteckt. Apters schafft durch die Bereitstellung der Hilfsmittel eine Grundlage für Kinder mit körperlicher Behinderung, um aktiv am gesellschaftlichen, aber auch am Familienleben teilnehmen zu können.
Bei unzureichenden finanziellen Mitteln bietet Apters Angehörigen von Kindern mit körperlicher Behinderung die Möglichkeit, durch das Spenden von Altpapier eine Teilfinanzierung zu übernehmen.